Wichtige Kennzahlen 1. Halbjahr 2026
Durchschnittlich 65.064 Beschäftigte in 374 Betrieben der deutschen Möbelindustrie mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten im Zeitraum Januar bis Juni 2026 einen Umsatz von rund 7,7 Mrd. € (minus 2,7 Prozent). Die Branche ist überwiegend mittelständisch strukturiert. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 174 Beschäftigten, der durchschnittliche Umsatz pro Beschäftigten liegt in diesem Zeitraum bei rund 118 Tsd. €. Die branchenweite Exportquote beträgt aktuell rund 35 Prozent. Damit wird rund jedes dritte Möbelstück aus deutscher Produktion in das Ausland verkauft.
374
Betriebe
35,0 %
Exportquote
65.064
Beschäftigte
(Ø 174 Beschäftigte pro Betrieb)
7,7 Mrd. €
Umsatz
(Ø 118 Tsd. € Umsatz pro Beschäftigten)
Umsatzentwicklung in der Möbelindustrie nach amtlichen Zahlen
Die deutsche Möbelindustrie setzte im Juli 2026 rund 1,3 Milliarden Euro um und damit 0,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Ifo-Geschäftsklima Möbelindustrie
Klima hellt sich auch im September auf
Die aktuelle Lage wird deutlich schlechter gesehen, dafür haben sich die Geschäftserwartungen für die nächsten 6-Monate deutlich aufgehellt.
GfK-Konsumklima
Konsumklima mit deutlichem Dämpfer
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland erleidet im September einen kräftigen Rückschlag. Das Konsumklima verliert nach den Erwartungen der Verbraucher für Oktober 3,8 Punkte und sinkt damit auf -30,6 Punkte (Vormonat revidiert: -26,8 Punkte). Der markante Rückgang ist neben einer gestiegenen Sparneigung vor allem auf das deutliche Abrutschen der Einkommenserwartung zurückzuführen. Auch die Anschaffungsneigung geht leicht zurück, während die Konjunkturerwartungen nahezu unverändert bleiben.
Außenhandel (Import / Export)
Außenhandel nach Ländern Januar - Juni 2026 (Top 10 der Ausfuhrmärkte) in Tsd. Euro
687.412
+2,60 %608.049
+2,10 %444.244
+0,10 %430.487
-3,30 %223.167
+3,20 %205.944
-6,50 %176.264
-2,60 %162.840
+7,60 %145.923
+0,50 %111.785
-14,70 %Der wichtigste Exportmarkt für deutsche Möbelhersteller im Zeitraum Januar bis Junbi 2026 ist Frankreich, gefolgt von der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Großbritannien. Insgesamt sind die Exporte in diesem Zeitraum um -1,0 Prozent gesunken. Das wichtigste Exportland außerhalb von Europa sind die USA.
Außenhandel nach Ländern Januar - Juni 2026 (Top 10 der Einfuhrländer) in Tsd. Euro
1.675.870,
-2,40 %1.535.342
-1,50 %234.711
-10,60 %142.189
-6,70 %141.756
+0,90 %137.684
-17,70 %118.506
-8,10 %110.810
-8,70 %105.810
-4,40 %105.011
-10,10 %Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Juni 2026 4,3 Prozent weniger Möbel nach Deutschland eingeführt. Der wichtigste Einfuhrmarkt für in Deutschland verkaufte Möbel ist China, gefolgt von Polen, Italien, der Türkei und Litauen. Rund 60 Prozent der Möbeleinfuhren kommen aus Polen und China.
Exportanteile in der Möbelindustrie
Den größten Anteil am Auslandsumsatz haben nach amtlicher Statistik die Küchenmöbel, gefolgt von den "sonstigen Möbeln", zu denen auch die Polstermöbel, Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel zählen. Die Hersteller von Büro-und Ladenmöbeln sowie von Matratzen haben den geringsten Anteil am Auslandsumsatz auf Basis der nach amtlicher Erhebung vorliegenden Werte.
Beschäftigte in der Möbelindustrie
Die Zahl der Beschäftigten in der Möbelindustrie sank im Vergleich zum Vorjahresmonat im Juli 2026 um -5,6 Prozent auf 64.154.
Betriebe in der Möbelindustrie
In der Möbelindustrie waren im Juli 2026 372 Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten tätig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das -6,1 Prozent weniger Unternehmen.
Geleistete Arbeitsstunden in der Möbelindustrie
Im Juli 2026 wurden 4,9 Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wert von rund 8,0 Mio. Stunden.
Entgelte in der Möbelindustrie
Die bezahlten Entgelte betrugen im Juli 2026 etwa 254 Mio. Euro, -3,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.