Wichtige Kennzahlen 2025
Durchschnittlich 68.268 Beschäftigte in 398 Betrieben der deutschen Möbelindustrie mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 einen Umsatz von rund 15,8 Mrd. € (minus 3,3 Prozent). Die Branche ist überwiegend mittelständisch strukturiert. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 172 Beschäftigten, der durchschnittliche Umsatz pro Beschäftigten liegt in diesem Zeitraum bei rund 231 Tsd. €. Die branchenweite Exportquote beträgt aktuell rund 34 Prozent. Damit wird rund jedes dritte Möbelstück aus deutscher Produktion in das Ausland verkauft.
398
Betriebe
34,0 %
Exportquote
68.268
Beschäftigte
(Ø 172 Beschäftigte pro Betrieb)
15,8 Mrd. €
Umsatz
(Ø 231 Tsd. € Umsatz pro Beschäftigten)
Umsatzentwicklung in der Möbelindustrie nach amtlichen Zahlen
Die deutsche Möbelindustrie setzte im Januar 2026 rund 1,2 Milliarden Euro um und damit 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Ifo-Geschäftsklima Möbelindustrie
Klima stürzt im April ab
Die aktuelle Lage wird schlechter gesehen, auch haben sich die Geschäftserwartungen für die nächsten 6-Monate deutlich eingetrübt.
GfK-Konsumklima
Konsumklima im Sinkflug
Die Verbraucherstimmung gibt infolge des Iran-Kriegs abermals nach: Der Konsumklima-Indikator sinkt den Erwartungen der Verbraucher nach für Mai 2026 nochmals deutlicher als im Vormonat. Er weist nun -33,3 Punkte auf, und ist damit im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,1 Punkte) um weitere 5,2 Punkte gesunken. Besonders trüben sich die Einkommenserwartungen ein, aber auch die Anschaffungsneigung fällt merklich pessimistischer aus. Die Sparneigung geht indes leicht zurück, bleibt aber auf hohem Niveau.
Außenhandel (Import / Export)
Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2025 (Top 10 der Ausfuhrmärkte) in Tsd. Euro
1.329.590
0,00 %1.217.223
+3,50 %881.165
-4,80 %877.562
-0,80 %440.641
-4,80 %425.290
-0,30 %363.478
+9,30 %325.429
+3,20 %284.390
+7,70 %238.136
-5,70 %Der wichtigste Exportmarkt für deutsche Möbelhersteller im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 ist Frankreich, gefolgt von der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien. Insgesamt sind die Exporte in diesem Zeitraum um 0,1 Prozent gestiegen. Das wichtigste Exportland außerhalb von Europa sind die USA.
Außenhandel nach Ländern Januar - Dezember 2025 (Top 10 der Einfuhrländer) in Tsd. Euro
3.150.382
+9,30 %3.095.666
+7,80 %505.690
+22,80 %306.069
-6,60 %293.279
+26,30 %249.321
+7,00 %239.296
+13,10 %231.166,
+14,10 %229.343
+30,40 %227.845
+70,00 %Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 10,3 Prozent mehr Möbel nach Deutschland eingeführt. Der wichtigste Einfuhrmarkt für in Deutschland verkaufte Möbel ist China, gefolgt von Polen, Italien, der Türkei und Litauen. Rund 60 Prozent der Möbeleinfuhren kommen aus Polen und China.
Exportanteile in der Möbelindustrie
Den größten Anteil am Auslandsumsatz haben nach amtlicher Statistik die Küchenmöbel, gefolgt von den "sonstigen Möbeln", zu denen auch die Polstermöbel, Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel zählen. Die Hersteller von Büro-und Ladenmöbeln sowie von Matratzen haben den geringsten Anteil am Auslandsumsatz auf Basis der nach amtlicher Erhebung vorliegenden Werte.
Beschäftigte in der Möbelindustrie
Die Zahl der Beschäftigten in der Möbelindustrie sank im Vergleich zum Vorjahresmonat im Januar 2026 um -4,6 Prozent auf 65.666.
Betriebe in der Möbelindustrie
In der Möbelindustrie waren im Januar 2026 373 Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten tätig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das -6,3 Prozent weniger Unternehmen.
Geleistete Arbeitsstunden in der Möbelindustrie
Im Januar 2026 wurden -7,3 Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wert von rund 8,0 Mio. Stunden.
Entgelte in der Möbelindustrie
Die bezahlten Entgelte betrugen im Januar 2026 etwa 252 Mio. Euro, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.